Nerja 2015

Im Jahr 2015 haben wir ebenfalls wieder Flüge nach Malaga gebucht. Wir wollten nicht mehr länger auf den Frühling warten und vorab wieder etwas Sonne tanken, bevor es zu Hause mit dem Frühling losgeht.

Dieses Mal hatten wir leider nur 4 Tage voll nutzen können, weil wir erst vormittags aus Dortmund abgeflogen sind und auch recht früh aus Malaga zurück geflogen sind.

Tag 0 Ankunft

Wir sind morgens aus Dortmund nach Malaga geflogen. Die Planung sah vor, dass Auto beim Autoverleih aus dem Vorjahr abzuholen, einzukaufen, etwas die neue Wohnung zu checken. Wir haben dann Manolos Vater getroffen und noch eine Runde durch die Stadt gedreht.

Tag 1 Wandern

Nach den guten Erfahrungen aus dem Vorjahr wollten wir auch dieses Jahr etwas wandern. Wir kannten die Schlucht in Frigiliana bereits. Daher sind wir zur Touristeninfo und haben uns eiine Karte besorgt. Wir haben uns dann für die Route „Frigiliana-Fuente del Esparto“ zum Einstieg entschieden. Schwierigkeitsgrad ist mittel, 6,3 km und 3 Stunden zu Fuß. Die Route ist mit einigen Steigungen versehen. Nach dem Marsch über einige Bergkämme wurde man mit einem ungewohnten Rauschen im Tal empfangen. Das waren die Quellen. Da wir die Wasserfalschen fast geleert hatten, wurde es auch aller höchste Zeit – Ankommen, etwas ausruhen, Flaschen im Fluss auffüllen und dann langsam auf den Rückweg machen.

Abends wollten wir noch etwas feiern gehen, weil Marian Geburtstag hatte. Zufälligerweise war heute das Frühlingsfest in Nerja. Es war viel los auf der Straße. Wir sind am „Ticki-Tacka-Square“ etwas trinken gewesen. Dabei haben wir einige Engländerinnen und zwei Finnen getroffen, die in Frigiliana Endurofahren waren. Im Anschluss sind wir dann noch in die Manhattan Diskothek gegangen. Dort war leider nicht mehr allzu viel los.

Tag 2 Strandtag

Nach der Party am Vorabend war für den nächsten Tag lediglich Chill-out am Strand angesagt. Das Wasser war nicht übertrieben warm, allerdings waren wir nicht die einzigen im Wasser: Einige Engländerinnen hatten sich etwas Mut angetrunken und mussten sich anschließend im kühlen Nass etwas akklimatisieren.

Tag 3 Wandern

Wir starteten wieder in Frigiliana, dieses Mal allerdings in eine andere Richtung. Wir haben das Dorf im Norden Richtung West verlassen. Es war die Puerta Verde, Torrox-Frigiliana-Sierra de Almijara Route. Sie hat 12,3 km, Schwierigkeit ebenfalls Mittel und dauert laut Infotafel 4-4.5 h. Auf dem Weg gibt es ein Gasthaus, wo man einkehren kann. Die Wege waren alle Pkw befahrbar und wir machten uns auf die Socken. Haben dann gegen Mittag etwas gegessen und sind dann zurückgelaufen. Die Tour war deutlich anstrengender als die Erste. Der Weg war zwar besser, dafür ging es viel Auf und Ab. Wir waren froh, als wir zurück in Frigiliana am Auto waren. Abends haben wir dann nichts mehr gemacht. Wir haben noch kurz etwas gegessen und sind dann ins Bett gefallen.

Tag 4 Mountainbike

Im Internet hatten wir einen Fahrradverleih ausfindig gemacht. Wir wollten uns einfach 2 Mountainbikes ausleihen und damit etwas die Gegend erkunden. Der Verleih hatte eine Route für uns raus gesucht. Es ging wieder in die Berge. Erneut in Richtung der Quellen, die wir schon am ersten Wandertag besucht hatten. Dieses Mal allerdings von der anderen Seite. Es ging zu den Nerja Caves. Von dort führte eine stetig steigende Schotterpiste in die Berge – unser Weg.

Die Auffahrt dauerte 2 h, weil die Reifen bei der Steigung und dem losen Untergrund kaum Haftung hatten. Es gab einen Grillplatz und von dort führten schmale geröllversehene Wanderwege weiter zu den Quellen. Der Rückweg war deutlich schneller. Es ging bergab und man musste nur Bremsen. Leider hat sich das Fahrrad bei der Geschwindigkeit und dem unebenen Boden aufgeschaukelt, sodass man nicht ganz so schnell fahren konnte. Wir waren auf jeden Fall in 15 min wieder an den Höhlen und haben dort eine kurze Rast gemacht. Es ging im Anschluss mit den Bikes weiter nach Torrox. Dort haben wir mit den Fahrrädern etwas am „Strand gespielt“ und die umliegende Gegend erkundet.

Rückflug

Am Vorabend hatten wir die Sachen zusammengepackt und die Wohnung grob gereinigt. Der Wecker ging vor der Sonne. Es gab ein schnelles übersichtliches Frühstück und dann ging es im Morgengrauen durch Nerja zum Auto. Weiter ging es zum Flughafen. Ein letzter Kaffee bei Abuela Isabell und schon ging es zurück nach Dortmund.

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