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PrimeFaces 4.0 in Netbeans 7.4

Das PrimeFaces Framework eigenet sich hervorragend zum Erstellen von Webapplikationen. Es gibt eine gut gepflegte Java Version und einen ASP.net Ableger. Die Java Version lässt sich innerhalb von Netbeans sehr komfortabel nutzen. Das Framework lässt sich schnell integrieren und ein Demo Projekt ist innerhalb von 5 Minuten erstellt. Was ist also zu tun?

  1. Herunterladen des Frameworks
  2. Integrieren in Netbeans
  3. Demo Projekt erstellen

Herunterladen des Frameworks

Einfach auf die PrimeFaces Seite gehen und das Community Bundle herunterladen. Dieses ist das kostenlose Bundle und es sind alle JARs enthalten, die für die Integration benötigt werden. Jetzt das Zip in einen neuen Ordner entpacken und anschließend Netbeans starten.

Integration in Netbeans

Die Integration der Bibliothek in Netbeans ist sehr einfach. Dazu einfach Netbeans starten. Dann geht man unter ToolsLibraries auf New Library. Dort kann man jetzt einen Namen eintragen, wie bspw. „PrimeFaces40“.

Jetzt fügt man die zuvor entpackten Dateien der Library hinzu. Im Reiter Classpath fügt man die primefaces-4.0.jar hinzu. Unter Sources nimmt man die primefaces-4.0-sources.jar und unter Javadoc entsprechend die primefaces-4.0-javadoc.jar . Nun am besten Netbeans einmal neu starten und man kann die Bibliothek in seinen Projekten verwenden.

 Erstes Projekt

Das erste Projekt ist eben so schnell erstellt, wie die Bibliothek integriert war. Nach dem Neustart erstellt man ein neues Projekt in Netbeans per File – New Project. Dazu nimmt man unter Categories Java Web und wählt dann Web Application aus. Nun vergibt man einen Namen und wählt den Speicherort aus. Nun muss man seinen Web Server auswählen. Am besten nimmt man für die ersten Schritte den per Default mit installierten Glassfish 4. Im letzten Schritt muss man das JavaServer Faces Framework auswählen. Danach erscheinen einige weitere Reiter. Dort wählt man unter Components PrimeFaces. Ein Klick auf „more“ ermöglicht die Wahl der Bibliothek. Dieser Schritt kann einen Augenblick dauern, da hier der ganze Classpath durchsucht wird. Nun ein letzter Klick auf Finish.

Fertig! Das Demo Projekt ist erstellt. Es beinhaltet einige Dateien und man kann nun die verschiedenen Komponenten ausprobieren und kombinieren. Eine erste Anlaufstelle sollte das PrimeFaces Showcase sein.

Weitere Tipps, Tutorials und Demos bekommt man nun im Internet. Youtube bietet einige Demo Videos, auf denen schnell erste Projekte zusammen geklickt werden. Viel Spaß damit.

Neue USB Festplatte an altes Windows XP

Die neu gekaufte USB SATA Festplatte für die Datensicherung oder die Datenmigration wird von Windows XP nicht erkannt. Wenn die Festplatte an neuen Geräten (Windows 7/8, Linux) erkannt wird, ist die Festplatte nicht defekt, sondern nur falsch partitioniert. Im Gerätemanager wird die Festplatte als USB Drive erkannt, allerdings lässt sie sich in der Datenträgerverwaltung nicht umkonfigurieren, partitionieren oder formatieren.

Die Festplatte ist nicht im MBR, sondern im GPT Modus partitioniert. Dieses kann man am einfachsten ändern, in dem man die neue Festplatte an einen PC (bspw. mit Windows 8 oder einer Linux Live CD) anschließt, auf dem sie korrekt erkannt wird:

  1. Nun löscht man alle Partitionen. Achtung! Dabei gehen die Daten auf der Festplatte verloren. Wenn schon Daten drauf sind, diese unbedingt vorher sichern.
  2. Jetzt kann man den Partitions Modus ändern: Zu MBR-Datenträger konvertieren.
  3. Abschließend kann man eine neue exFAT oder NTFS Partiton erstellen, auf der dann die neuen Daten abgelegt werden können.

Jetzt sollte die neue USB Festplatte nicht nur auf den neuen Geräten, sondern auch unter Windows XP richtig erkannt werden. Sie taucht nun nicht nur im Gerätemanager auf sondern sollte direkt im Arbeitsplatz als Festplatte verfügbar sein.

Cloud Backup

„Ein Backup ist immer nur dann wichtig, wenn man keins hat.“
 

Im Unternehmen gibt es komplexe und teuere Strategien, um Datenverlust zu vermeiden. Leider setzten die meisten Anwender zu Hause eher auf den Faktor Glück. „Es wird schon nichts passieren“ oder „ich kenne da wen, der kann mir helfen, wenn es Probleme gibt“. Allerdings gibt es auch Szenarien, in denen man die Daten nicht einfach wiederherstellen kann. Etwas verschütteter Kaffee oder etwas Limo, ein Sturz des Notebooks oder oder oder. Wenn die Hardware physikalisch kaputt geht, helfen wenn überhaupt nur sehr sehr teuere Spezialisten, sodass es sich für den Privatanwender nicht lohnt die Daten zu retten. Es muss aber gar nicht etwas kaputt gehen: ein zu forsch gespeichertes Dokument kann schnell auch mal eine wichtige Datei überschreiben. Die ist dann im Normalfall auch weg.

Ein einfaches Backup hilft, die Risiken zu beseitigen. Wenn es zum Datenverlust kommt, kann man einfach ein Backup wiederherstellen. Dabei ist es wichtig, dass das Backup auch wirklich an einem anderen Ort aufbewahrt wird. Dazu gibt es diverse Cloud Dienste, die einige GB Speicherplatz kostenlos anbieten. Deine Daten liegen dann irgendwo in der Cloud und daher sollten diese verschlüsselt werden, damit niemand Zugriff auf die privaten Inhalte hat.

Das Programm Duplicati ist frei verfügbar und hilft genau bei dieser Thematik. Es bietet einige sinnvolle Feature:

  • Verschlüsselung
  • Inkrementelles Backup
  • volles Backup
  • Anbindung diverser Datenziele

Wir sollten uns vorher einige Gedanken dazu machen: Was wollen wir alles sicher? Wie große sind diese Dateien? Wohin möchte ich die Daten sichern und wie wichtig/privat sind diese? Möchte ich zusätzliches Geld ausgeben? Soll das komplette Backup automatisch ablaufen? Wir sollten uns nun ein Passwort für unser Backup überlegen. Dieses sollte den Richtlinien für sichere Passwörter entsprechen. Dazu gibt es im Internet viele Tipps und Tricks: [1] [2] [3]. Damit werden wir unsere Backup verschlüsseln, damit keiner außer uns Zugriff auf die Daten hat. Das ist bei Cloud-Diensten besonders wichtig, da wir nicht genau wissen, wo unsere Daten später gespeichert werden.

Installation

 Weiter – weiter – fertig

In Installation verläuft recht intuitiv. Dazu muss man nur das Programm herunterladen. Es gibt für die verschiedenen Betriebssysteme jeweils eine eigene Version. Unter Windows wählt man einfach die entsprechende Version aus, je nach 64 Bit oder 32 Bit System. Unter Linux kann man zwischen verschiedenen fertigen Paketen für die unterschiedlichen Systeme wählen. Für Mac gibt es auch ein Paket. Das entsprechende Paket muss einfach nur installiert werden. Im Anschluss kann man die Erstkonfiguration durchführen.

Windows

Erst einmal das passende MSI Paket für das System herunterladen. Dann die Installation mit einem Doppelklick starten. Jetzt muss man dem Installer noch kurz Administrationsrechte zur Installation gewähren und die Installation beginnt. Wenn man die Standardwerte nicht ändert, ist man mit wenigen Klicks um eine Anwendung reicher:

 

Linux

Einfach das entsprechende Paket für seine Distribution herunterladen. Im Anschluss einfach einen Doppelklick auf das Icon des Pakets machen. Der Paketmanager startet jetzt. Ein Klick auf Install und die Installation sollte durchlaufen. Hier am Beispiel für Xubuntu mit dem Debianpaket:

 

Sicherung erstellen

Jetzt kommt der anspruchsvollste Schritt: Erstellen der Sicherung.

Als nächstes Wählen wir einen Speicher. Man kann ein externes Laufwerk oder auch Cloud Speicher benutzen. Cloud Speicher bietet den Vorteil, dass er unabhängig von unserem PC funktioniert und wir per Browser an die Daten kommen. Allerdings sollten wir uns überlegen, was wir dort anlegen und wie wir es schützen. Ein sicheres Passwort ist also Pflicht! Kostenlosen Speicher gibt es in hinreichend großen Mengen bei diversen namenhaften Anbietern. Durch die Verschlüsselung ist es dort auch für den Admin nicht ohne Weiteres möglich meine Daten im Detail einzusehen. Der einzige Nachteil ist die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit der Internetanbindung. Wer so also seine Fotosammlung der letzten 10 Jahre sichern möchte, brauch zum einen Geduld, eine schnelle Internetleitung und einen Speicherplatz von entsprechender Größe. Für die aktuelle Seminararbeit oder die Abschlussarbeit reicht aber sowohl der Speicher als auch die Internetverbindung aus.

Los geht’s

Genug der Worte, einfach mal ausprobieren

 In schnellen 10 Schritten erstellen wir nun ein neues Backup:

  1. Assistenten starten – Eine neue Sicherung planen
  2. Einen Namen für die Sicherung eingeben.
  3. Die Dateien die zu sichern sind auswählen:
    – Eigene Dateien etc.
    – Eine eigene Liste mit Ordnern erstellen
  4. Ein sicheres Passwort für das Backup erstellen
  5. Einen Speicherort auswählen (bspw. Google Docs, Sky Drive, Amazon S3, etc.)
  6. Speicherort konfigurieren
  7. Erweiterte Einstellungen auswählen
  8. Backup planen
  9. Speicherdauer einstellen
  10. Backup starten

 

Wiederherstellung

 Hilfe, es ist weg!

Als Erstes jetzt bitte keine Panik! Du hast für genau diesen Moment ein Backup deiner Daten gemacht. Dann hol sie doch einfach zurück. Es gibt zwei Möglichkeiten: Es sind wirklich alle Daten weg, sprich du musstest deinen PC neu installieren oder du hast nur eine Datei überschrieben oder, die du wieder haben möchtest:

Alle Daten wiederherstellen

Wenn du dein System komplett neu installierst oder du die Daten auf ein Ersatzgerät aufspielst, dann musst du alle Daten wiederherstellen. Dazu musst du erst Duplicati installieren. Dann kann es an die Wiederherstellung gehen:

  1. Assistenten starten – Daten aus einer Sicherung wiederherstellen
  2. Wiederherstellung auswählen
  3. Datenquelle konfigurieren
  4. Ziel festlegen
  5. Daten wiederherstellen

Einzelne Dateien wiederherstellen

Das Wiederherstellen einzelner Dateien ist in 5 schnellen Schritten getan:

  1. Assistenten starten – Daten aus einer Sicherung wiederherstellen
  2. Sicherung auswählen, welche soll wiederhergestellt werden
  3. Zeitpunkt der Sicherung auswählen
  4. Zielordner und einzelne Dateien auswählen
  5. Ausführung bestätigen

 

Das Wiederholen der Daten dauert jetzt je nach Verbindung und Größe der Dateien etwas. Im Anschluss befindet sich im gewählten Verzeichnis die gleiche Ordnerstruktur wie im Ursprung des Backups und es sind die ausgewählten Dateien vorhanden.

Fazit

Alles in allem ist Duplicati ein sehr hilfreiches Werkzeug zum schnellen Erstellen von Sicherungen. Allerdings sollte man nicht verschweigen, dass viele professionelle Backup Lösungen mehr bieten, als eine Dateisicherung. Dort können einzelne Emails, Datensätze etc. auch aus Applikationen heraus gesichert und wiederhergestellt werden. Für den privaten Anwender ist die vorgestellte Lösung allerdings ausreichend und alle Male besser, als ein stumpfes kopieren der Dateien. Das Programm ist recht leichtgewichtig und intuitiv, sodass jedermann schnell damit klarkommt. Es läuft im Hintergrund ohne große Interaktion des Benutzers, somit muss man sich nicht selbst umsBackup kümmer und kann es so auch nicht vergessen. Sollte zum Sicherungszeitpunkt keine Verbindung zu einem Sicherungsziel bestehen, so wird die Sicherung nachgeholt, sobald die Verbindung wieder möglich ist. Ein wirklich schönes Werkzeug, plattformunabhängig und dazu noch kostenlos.

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Microsoft Sharepoint 2010 Update

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Update

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Windows Server – Sicherung

Wer die alten Versionen von Windows Servern kennt, kennt sicherlich auch NT Backup. Ein sehr rudimentäre Backup Programm. Microsoft hat dieses im Laufe der Zeit immer weiter verbessert. Inzwischen kann es direkt die Virtuellen Maschinen von Hyper V sichern.

Installation

Es handelt sich bei der Windows Server Sicherung um ein Features, welches im Windows Server 2012 nachinstalliert werden kann. Einfach den Server Manager starten. Auf dem Dashboard kann man unter der Option „Verwalten„, Rollen und Features hinzufügen.

Jetzt geht es recht leicht von der Hand. Man wählt Rollenbasierte oder featurebasierte Installation, Anschließend den entsprechenden Server auswählen, auf dem Windows Server Sicherung installiert werden soll. Die Serverrollen können einfach mit weiter übersprungen werden. Unter den Features befindet sich nun  ganz unten die gewünschte Windows Server – Sicherung. Dort den Harken setzen, dann weiter. Die Zusammenfassung der ausgewählten Rollen und Features überprüfen und die Installation starten.

Das war es dann schon!

Konfiguration

Zuerst muss man nun den Windows Backup Admin starten. Das kann man einfach übe den Server Manager tun. Auf dem Dashboard kann man dazu unter der Option „Tools„, Windows Server – Sicherung auswählen.

Jetzt muss man einen Backup Job anlegen. Dazu kann man auf der rechten Seite zwischen Sicherungszeitplan oder Einmalsicherung wählen.

Man wählt nun je nach Vorstellung den ganzen Server oder eben eine benutzerdefinierte Konfiguration aus. Entscheidet man sich für Benutzerdefiniert, hat man im Anschluss die Möglichkeit, die zu sichernden Elemente auszuwählen:

Ein Klick auf Elemente hinzufügen, verschafft einem einen Verzeichnisbaum. Wenn die HyperV Rolle installiert ist, dann taucht hier, auf der obersten Ebene ein Reiter „HyperV“ auf. Unter diesem sind die virtuellen Maschinen aufgelistet. Diese können angeharkt werden. Unter Erweiterte Einstellungen kann man auswählen wie die Quelle gesichert wird. Es können bestimmte Dateitypen oder Verzeichnisse aus dem Backup ausgeschlossen werden. In den VSS Einstellungen kann man die Art der Kopie auswählen.

Anschließend kann man, wenn man sich anfänglich für den Sicherungszeitplan entschieden hat, einstellen, wann das Backup ausgeführt wird.

Nun muss man noch den Zieltyp des Backups auswählen. Hier kann man sich für eine zusätzliche Backup-Festplatte  eine vorhandene Partition oder ein Netzlaufwerk entscheiden. Es werden dem Benutzer dabei auch Tipps zur Auswahl des richtigen Typs angezeigt. Im nächsten Schritt kann man diesen Typen konkretisieren und muss das Backupziel spezifizieren.

Nach der Bestätigung wird eine Zusammenfassung angezeigt und der Job sollte erstellt sein. Hat man sich zuvor für eine Einmalsicherung entschieden, kann man nun den Sicherungsprozess verfolgen.

AMD ATI Treiber auf Ubuntu 10.04 LTS

Immer wieder hört man, dass es Schwierigkeiten mit den AMD/ATI Treibern unter Linux gibt. Ich hatte auch diverse Anläufe benötigt, bis ich die Treiber richtig installiert bekommen haben und alles richtig erkannt wurde.

Zu aller erst lädt man sich von AMD den neusten Linux Treiber passend zu der Grafikkarte herunter. Danach einfach mit STRG + F1 in die Konsole wechseln.

Jetzt kann man mit

> sudo /etc/init.d/gmd stop

den Desktop anhalten um anschließend die vorhandenen Treiber zu entfernen:

> sudo apt-get remove --purge fglrx*

und das Entfernen der Daten bestätigen.

jetzt kann der zuvor geladene Treiber installiert werden:

> sudo  ./ati-driver-installer-*.run

jetzt geht es einfach nur noch durch den Dialog. Wenn zuvor schon der Treiber installiert wurde dann kann mittels

> sudo  ./ati-driver-installer-*.run --force

die Installation erzwungen werden. ein

> sudo reboot

startet das System neu und die Treiber sollten jetzt richtig geladen werden.

Sollte es Probleme geben kann ein

> sudo aticonfig --initial

helfen. Weitere Hilfe gibt es auf folgenden Seite: